Das industrie9 geht neue Wege

in News1. März 2010Noch keinen Kommentar!

Das industrie9 (i9) ist neu ein Verein – die Philosophie bleibt beim Alten. Um unserem sozialen und kulturellen Gedanken noch gerechter zu werden, ist die Einzelfirma i9 nun Vergangenheit. Sie wurde zugunsten eines Vereins aufgehoben.

Unser Verein ist rückwirkend per 1. Januar 2010 aktiv, mit allen Rechten und Pflichten. Selbstverständlich werden wir auch als Verein unserem Konzept “BAR – KUNST – SOUND” treu bleiben und im gleichen Rahmen weiterführen.

Unterstützung

Natürlich würden wir uns sehr freuen, wenn auch Sie uns als Verein die Stange halten und uns weiterhin so toll unterstützen wie bis anhin. Es ist schön zu wissen, dass es noch Leute gibt, die sich auch in wirtschaftlich turbulenten Zeiten für ein Projekt wie das unsere engagieren. Für einen symbolischen Jahresbeitrag von nur CHF 20.- sind Sie dabei. Werden Sie Passivmitglied im Verein i9. Details über Organisation und Statuten folgen in Kürze.

Beweggründe

Diesen Veränderungen geht nicht nur unser Engagement für Soziales und Kulturelles voraus. Probleme mit der Institution Mehrwertsteuer, für die soziales Engagement wohl eher etwas ausserirdisches ist, zwangen uns zu diesem Schritt. Was so alleine noch nicht negativ ist, denn wir selber sind der Meinung, dass ein Verein besser zum i9 passt.
Was allerdings schmerzt, ist die MwSt-Nachrechnung in der Höhe von CHF 41‘000.-. Es ist die Hinterlassenschaft eines MwSt-Prüfers, der während einer Nachkontrolle unserer Buchhaltung diese unglaubliche Summe errechnete – leider nicht zu unseren Gunsten. Der Staatsbuchalter macht uns unmissverständlich klar, dass kein Betrieb längere Zeit ein Defizit erwirtschaften darf.

Fusstritt für unsere Philosophie

Also ein Fusstritt sondergleichen für unsere Philosophie und unser Engagement. Aber damit noch nicht genug: Sie hätten das Recht, unseren Laden zu schliessen, meinte dieser Herr weiter. Soviel zum sozialen Verständnis der eidgenössischen Geldeintreiberei. Natürlich müssen auch wir Fehler unsererseits zugeben. Zu tiefe Preise und falsche Buchungen haben zu dieser Situation beigetragen.

Die alte Volksweisheit “Unwissenheit schützt vor Strafe nicht” trifft es hier wohl am besten. Nichtsdestotrotz schlägt das industrie9 ein neues Kapitel in seiner siebenjährigen Geschichte auf. (sm)

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